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Unser Verein ist Mitglied der Domowina

 

Seit 2013 sind wir Mitglied im Mitteldeutschen Heimat- und Trachtenverband

Herzlich willkommen  -  Wutrobnje Was witamy!                


Terminkalender 2019 gut gefüllt

Auftritte 2019 

Mit derzeit acht geplanten Auftritten ist der Terminkalender 2019 für unsere neun aktiven Tanzpaare bereits gut gefüllt.

Nach einem ersten Auftritt in der "Grafschaft" Wittichenau und einem Tanzworkshop in Jüterbog stehen mit dem Deutschen Trachtenfest in Lübben und dem Altstadt-Zauber in Hoyerswerda zwei anspruchsvolle Höhepunkte an.

Krönender Abschluss wird unser Auftritt beim Oktoberfest in Callela, dem bekannten Urlaubsort an der spanischen Küste, sein.

Terminübersicht hier!

 

Rückblick auf Auftritte 2018

Fest der Vereine am 8. Dezember 2018

Ein heißer Sommer beim Zeißiger Fest der Vereine 2018

Unter dem Motto „Ein heißer Sommer in Zeißig“ zeigten unsere Vereinsmitglieder das, was sie am besten können - tanzen.

Das Konzept für das Programm entwickelte Waltraud Hartmann. „Wir wollten zeigen, dass sich die Tänzerinnen und Tänzer auch nach dem 20-jährigen Bestehens des Vereins immer noch fit und sexy fühlen“, war die Motivation. In luftig-lockerer Kleidung erinnerten die Tänzer an den heißen Sommer in diesem Jahr und eröffneten die Show mit einem Potpourri flotter Altberliner Tänze. Damals von den Dienstmädchen mit in die Lausitz gebracht, gehören Titel wie „Max du hast das Schieben raus“, von Adelheid und Martin Herrmann perfekt in Szene gesetzt, dazu.

Zum Auftakt zog Moderatorin Gabriela Linack in sorbischer Arbeitstracht ihren Co-Moderator Hans Groba, gekleidet im traditionellen Badeanzug der 1920er Jahre, in einem Holzbottich sitzend durch den Saal und sorgte so für die ersten Lacher. 

In der weiteren Moderationen zogen sie über so manches Zeißiger Problem her und waren sich auch nicht zu schade, vor der eigenen Tür zu kehren.

Passend zum Hühnertanz gab es noch eine moderne Geschichte von Max und Moritz, in der die beiden Taugenichtse der Witwe Bolte die Idee schmackhaft machten, die Eier ihrer Hühner durch anhaftende Federn und Hühnerkacke als Bio-Eiern zu vermarkten. 

Mehrere Tanzeinlagen, zum Teil Ausschnitte aus den von Helga Hansch choreograipherten Tanzspielen, widmeten sich dem bäuerlichen Alltag und der Ernte. Den Abschluss bildete der Tanz auf der Tenne, von Janine Sulk live begleitet auf dem Akkordeon. In besonderer Erinnerung bleiben wird natürlich auch der Hühnertanz in tollen und auffälligen Kostümen. Dass am Ende der Fuchs alle Hühner zur Strecke bringt, während die Männer gemütlich in der Kneipe zechen, gehört leider auch zur bitteren Realität der Zeißiger Hühnerhalter. Lustig war es aber trotzdem.

Den Staffelstab für das kommende Jahr übergab Vereinsvorsitzende Waltraud Hartmann an Frank Schmaler vom Sportverein Zeißig.

Weitere Fotos hier!

Beim Großen Altstadtfest am 3. Juni 2018

Hoyerswerda feiert - und wir sind dabei

Die Stadt Hoyerswerda feiert in diesem Jahr die Ersterwähnung vor 750 Jahren. Eine Zeit, die durch die Aufsiedlung der Lausitz geprägt war, mit Neugründungen und Erweiterungen von Ortschaften durch überwiegend deutsche Siedler.

Beim Großen Altstadtfest am 3. Juni zeigten sorbische und deutsche Kulturgruppe, wie sorbische Tänze, die sorbische Sprache sowie Sitten und Bräuche der Lausitz in der heutigen Zeit gepflegt und weiter entwickelt werden.

Gemeinsam mit dem Chor Seidewinkel e.V., der Sorbischen Trachtengruppe Seidewinkel e.V., dem Deutsch-Sorbischen Ensemble Cottbus e.V., der Brauchtumsgruppe „Krabat“ e.V. Schwarzkollm und der Jugendtanzgruppe Bröthen gestaltete die Sorbische Volkstanzgruppe Zeißig e.V. den Sorbischen Kulturmittag und -nachmittag beim Großen Altstadtfest 750 Jahre Hoyerswerda. Neben traditionellen und neu choreografierten Tänzen erfreuten die Tanzspiele über Sitten und Bräuche der Sorben die zahlreichen Zuschauer und Fans der Kulturgruppen.

Zur Annemarie-Polka, die vor der Bühne inszeniert wurde, waren auch die Zuschauer herzlich eingeladen. 

7. Zeißiger Trachtenball am 26. Mai 2018 

Der inzwischen siebente Zeißiger Trachtenball begann traditionell mit dem Einmarsch der Paare in den Saal der Gaststätte „Grüner Kranz“ und der anschließenden Polonaise, die auch in diesem Jahr von der Choreografin und Tanztrainerin Helga Hansch in Szene gesetzt wurde.

Zuvor begrüßte Waltraud Hartmann die Gäste in sorbischer und deutscher Sprache und eröffnete den Ball mit dem Satz: „Wir wollen durch das gemeinsame Tanzen unsere Verbundenheit manifestieren“. Zu den fast hundert Gästen gehörten neben vielen Zeißigern auch Vertreter der Sorbischen Trachtengruppe Seidewinkel, des Heimatvereins Neustadt/Spree und des Heimat- und Trachtenvereins Burg/Spreewald – eine bunte Mischung regionaler Trachten und festlich gekleideter Blasmusikfans. 

Doch bevor die Lausitzer Blasmusikanten aus Welzow richtig loslegten, zeigten die Zeißiger zwei von Helga Hansch neu choreografierte Tänze, die Borsicka Polka und den Tanz „Rauschende Birken“. Zwischendurch stimmte Martin Herrmann das Lied „Hanka, budź wjesoła“ an, und alle Gäste im Saal sangen mit. Für Textsicherheit sorgten die auf den Tischen verteilten Liedtexte.

 

Krabatfest in Bautzen am 15. April 2018 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unter dem Motto „Ein Blumenstrauß sorbischer Tänze“ beteiligte sich die Sorbische Volkstanzgruppe aus Zeißig mit einem rund 30-minütigen Auftritt am umfangreichen Bühnenprogramm des Krabatfestes, das in diesem Jahr auf der Ortenburg in Bautzen ausgerichtet wurde. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neben den traditionellen sorbischen Volkstänzen gehören zahlreiche selbst choreographierte Tänze zu den markantesten Darbietungen des Ensembles.  

Fast jedes Jahr gelingt es der langjährigen Choreographin Helga Hansch, im Rahmen der 14-tägigen Proben einen neuen Tanz einzuüben. „Ohne Helga würde es nicht funktionieren“, erläutert Gabriela Linack, Chefin der Zeißiger Tanzgruppe, im Gespräch mit Moderatorin BognaKoreng.„Sie organisiert den Ablauf und schreibt die sogenannten Muttizettel, auf denen steht, wer wann seinen Auftritt hat.“ 

So erfahren die Zuschauer auch, dass die Tanzgruppe im vergangenen Jahr ihr 20-jähriges Bestehen feierte und alle am Auftritt Beteiligten von Anfang an dabei sind.

Besonders freuten sich die vielen Zuschauer auf den Höhepunkt des Auftritts, auf die Aufführung des Tanzspiels „Die Mittagsfrau“. 

Zu den Hintergründen der Handlung sagt Gabriela Linack: „Ausgangspunkt war die sorbische Sage von der Mittagsfrau (připołdnica)“. Ein junges Mädchen wird während der Mittagszeit bei der Feldarbeit von der Mittagfrau ertappt. Um ihr Leben zu retten, muss sie eine Stunde über den Flachsanbau reden. Nachdem ihr dies gelungen ist und die Uhr vom Kirchturm ein Uhr schlug, verschwand die Mittagsfrau für immer.