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Unser Verein ist Mitglied der Domowina

 

Seit 2013 sind wir Mitglied im Mitteldeutschen Heimat- und Trachtenverband

Herzlich willkommen  -  Wutrobnje Was witamy!                


Mit Schwung ins 20-jährige Jubiläum

Besuch bei Freunden in Österreich

Vom Tourismusverband Kitzbühler Alpen- Brixtal wurde die sorbische Volkstanzgruppe Zeißig nach 2015 ein zweites Mal zum Internationalen Trachten & Plattlertreffen in Kirchberg / Tirol eingeladen.

 

Unsere Anreise erfolgte am Herrentag, dem 25. Mai 2017, bei strahlendem Sonnenschein und guter Stimmung. Gegen 17.00 Uhr erreichten wir unser Hotel „Bechlwirt“ im Zentrum von Kirchberg. Nachdem wir unsere gemütlichen Zimmer bezogen hatten, trafen wir uns zu einer Besichtigungstour durch den Ort und ließen den Abend bei angenehm mildem Wetter vor einem der vielen Gasthäuser bei Live-Musik ausklingen. Schnell kamen wir mit anderen teilnehmenden Gruppen in Kontakt und ließen uns von ihrer guten Stimmung anstecken. 

Am Freitag nach dem Frühstück traf sich unsere Gruppe zu einer kleinen Wanderung in der Kundler Klamm entlang über die Alpen nach Wildschönau. Von dort ging es mit einer gemütlichen Bimmelbahn an herrlich blühenden Almwiesen vorbei in die Klamm. Bei herrlichem Sonnenschein wanderten wir in der Klamm neben der gemächlich dahinfließenden Wildschöner Ache zur Jausenstation Schrofen. Dort rasteten wir und nahmen unser Mittagsmahl ein, bevor wir wieder unseren Rückweg antraten und anschließend nach Kirchberg zurück fuhren.

Mit unseren sorbischen Tänzen und der erläuternden Moderation konnten wir dem Publikum am Samstag die sorbische Kultur und unsere Traditionen näher bringen. Unsere Gruppe zeigte zwei Auftritte und konnte in der Zwischenzeit die Darbietungen der anderen Volkstanzgruppen genießen. 

Neben der gastgebenden Volkstanzgruppe Kirchberg und ihrer Kindertanzgruppe zeigten die Gäste aus dem Nachbarort, aus Niederbayern und der Schweiz ihr Können. 

 

Neben den Volkstänzen wurde kräftig „geschuhplattlert“. Die Schweizer Gruppe aus Kerns faszinierte mit ihrem Spiel der riesigen Kuhglocken. Die niederbayrische Gruppe aus Gersdorf und die Fischbachauer„Goaßlschnalzer“ gaben zwischendurch immer wieder beeindruckende Einlagen mit ihren Peitschen zum Besten. Beeindruckend für uns war, mit welcher Begeisterung und welchem Stolz die Kinder ihre Tänze zeigten. Die Volkstanzgruppe Kirchberg leidet nicht unter Nachwuchsproblemen, mussten wir neidvoll feststellen.

Nach erlebnisreichen Tagen voller schöner Eindrücke und interessanten Gesprächen verabschiedeten wir uns von unseren freundlichen Gastgebern und traten am Sonntag früh bei immer noch herrschenden Kaiserwetter die Heimreise an.

Traditionelle sorbische Volkskunst trifft moderne Landwirtschaft 

Auf Einladung des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft durfte die Sorbische Volkstanzgruppe Zeißig am 28. Januar am sächsischen Bühnenprogramm der Internationalen Grünen Woche in Berlin mitwirken.„Die Freude war groß, denn einige Mitglieder fahren ohnehin oft zur Grünen Woche“, erklärt Gabriela Linack.

In der ersten Januarwoche begannen die Proben. Trotz des umfangreichen Repertoires, über das die Tanzgruppe inzwischen verfügt, muss jeder Tanz auf die konkreten Bedingungen und die zur Verfügung stehenden Tänzerinnen und Tänzer abgestimmt werden. Besonders die zu erwartende kleine Bühne erforderte eine sorgfältige Planung.

Nach der Generalprobe am Freitagabend stand insbesondere für die Tänzerinnen eine kurze Nacht bevor. Bereits um 5.30 trafen sie sich im Gemeinschaftssaal, um sich beim Ankleiden zu unterstützen, so beim Anlegen des Schultertuches, das mit vielen Stecknadeln drapiert wird.

Mit zehn Tanzpaaren, vier Begleitpersonen und weiteren Fans ging es am vergangenen Sonnabend pünktlich um 6.30 Uhr mit dem Reisebus nach Berlin, schließlich wollten alle auch einen Teil der umfangreichen Ausstellung moderner Landwirtschaft am Funkturm genießen. 

Doch zunächst standen die zwei Auftritte auf dem Programm. Dank der professionellen Vorbereitung durch den Veranstalter konnten die Zeißiger einen super Auftritt hinlegen. Viele Besucher nahmen sich die Zeit, den Auftritt zu verfolgen, schließlich sieht man die sorbische Tracht nicht so oft in Berlin. Die Zuschauer reagierten mit gezückten Smartphones und begeistertem Applaus. Besonders mit dem schwungvollen Rixdorfer und der abschließenden Annemarie-Polka hinterließen die Zeißiger einen bleibenden Eindruck. Moderatorin Irina Simon wollte unbedingt ein Erinnerungsfoto mit der Gruppe. 

Während der kurzen Tanzpausen gab es für die Chefin Gabriela Linack Gelegenheit, den Gästen Wissenswertes über die sorbischen Trachten des Hoyerswerdaer Trachtengebietes und die Bedeutung einige Trachtenteile zu vermitteln.

Unter den mitfahrenden Fans auch die Trachtenkenner Heidemarie List aus Schwarzkollm und Günter Hoffmann aus Klein Neida. „Selbst nach 20 Jahren sind wir für Hinweise zum exakten Anlegen der Tanztracht dankbar“, freute sich Gabriela Linack über die fachkundige Unterstützung beim Auftritt am Funkturm.

Nach den Auftritten blieb auch noch Zeit für einen kurzen Bummel durch die Messehallen. Ein insgesamt erfolgreicher Start ins 20-jährige Jubiläum der Tanzgruppe.

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Rückblick auf Auftritte 2016:

Zeißiger Hoffest am 17. September

 

Bei optimaler Witterung öffneten zum fünften Zeißiger Hoffest am 17. September zehn Höfe und die Freiwillige Feuerwehr ihre Tore.

Die Sorbische Volkstanzgruppe stellte den Hof Holder unter das Thema Ernte und Erntebräuche. Bereits im Vorfeld gestalteten die Frauen mehrere Erntekronen, die im Hof ausgestellt waren. Eine Bastelstraße für Kinder ergänzte das Angebot. 

 

 

Zu den Höhepunkten gehörte die Aufführung des Tanzspiels "Ernte" und die Vorführung des traditionellen Getreidedreschens mit dem Dreschflegel.

 

Beitrag der Elsterwelle über das Hoffest!

 

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Sorbischer Heimattag in Hoyerswerda am 12. Juni

Nach dem deutsch-sorbischen Abendmahlsgottesdienst mit dem sorbischen Superintendenten Jan Mahling in der Johanneskirche, der vom Chor Seidewinkel begleitet wurde, ging es, angeführt von den Königswarthaer Blasmusikanten, zum neuen soziokulturellen Zentrum der Kulturfabrik in die Braugasse. 

Nach dem gemeinsamen Mittagessen gestalteten die Kinder der Grundschule am Adler und der sorbische Liedermacher Bernd Pittkunings das weitere Programm.

Mit Luftballons in den Farben der sorbischen Fahne ging eine abschließende Grußbotschaft der Teilnehmer an die Welt.

 


Geselligkeit und Spaß beim Trachtenball in Zeißig

Ober- und Niedersorbische Tanz- und Trachtengruppen beim 6. Trachtenball in Zeißig 

Tanzen verbindet – rejowanje zwjazuje, unter diesem Motto waren befreundete Tanz- und Trachtengruppen am 28. Mai der Einladung zum nunmehr sechsten Trachtenball nach Zeißig in den „Grünen Kranz“ gefolgt. 

Einlass:

Am Einlass bekommt jeder Gast von Manfred Holder ein Schnäpschen. Unterstützt wird er dabei von seiner Frau Annelore sowie von Waltraud und Heinz Hartmann (v.l.n.r.).

Einmarsch:

Polonaise:

Zu den Besonderheiten des Zeißiger Trachtenballs gehört der inzwischen traditionelle Einmarsch der Tanz- und Trachtengruppen und eine etwa zehnminütige Polonaise, die von der Choreografin Helga Hansch organisiert wird. Es herrschte eine familiäre Atmosphäre unter den Gruppen, die sich gemeinsam für den Erhalt der sorbischen Kultur engagieren. 

Begrüßung:

Zu den Teilnehmern, die von Gabriela Linack, Chefin der Sorbischen Volkstanzgruppe Zeißig, namentlich begrüßt wurden, gehörten der Heimat- und Trachtenverein Burg/Spreewald, die Brauchtumsgruppe Krabat Schwarzkollm, die Sorbische Trachtengruppe Seidewinkel, die Trachtengruppe Bröthen und natürlich die Sorbische Volkstanzgruppe Zeißig

Besonders herzlich begrüßt wurden die Crostwitzer Blasmusikanten. Sie sorgten für gute Stimmung und animierten mit flotten Titeln, kurzen Pausen und gesanglicher Begleitung von Berhard Ziesch immer wieder zum Tanz. Super!!!

„Ich freue mich, dass so viele in ihrer Tracht erschienen sind“, sagte Gabriela Linack während der Begrüßung.

Ehemalige Zeißigerinnen treffen sich:

Viel Applaus gab es für die in Zeißig geborene Ingrid Raack, die als Sängerin und Moderatorin in Rundfunk und Fernsehen bekannt wurde. Anlässlich eines Klassentreffens in Bautzen war sie über das Wochenende zu ihrem Bruder nach Hoyerswerda gekommen und nutzte den Trachtenball zum Auffrischen alter Erinnerungen. Hier gab es auch ein freudiges Wiedersehen mit der aus Zeißig stammenden Ursula Ruge, geb. Kindermann. 

Fanclub:

Auch Blasmusikfans ohne Tracht waren ausdrücklich willkommen, und so nutzten die Zeißiger die Gelegenheit, die Schönheit der sorbischen Trachten zu bewundern.

Zu den speziellen Gästen gehörte der „Fanclub“ der Zeißiger Tanzgruppe um Jutta Kobalz. 

Die Frauen begleiten die Tanzgruppe oft bei den Auftritten und traten auch schon mit einem speziell für sie choreographierten Tanz auf.

Heimat- und Trachtenverein in Burg:

Einen besonderen Blickfang bildeten natürlich die Spreewälder Trachten. Ursel Lehmann aus Burg (2. v.r.) war bereits vor zwei Jahren dabei und engagiert sich im Heimat- und Trachtenverein in Burg. Zu ihrer Motivation sagt sie: „Den Trachtenball nutzten wir, um die Kontakte zu befreundeten Gruppen zu pflegen und insbesondere den Kontakt zum Trachtenkenner Günter Hoffmann aus Klein Neida zu halten. Er hat uns sozusagen überredet.“

Brauchtumsgruppe Krabat Schwarzkollm:

Zu den jüngsten Gästen gehörte die 17-jährige Marie-Sophie Stephan (vorn rechts) aus Schwarzkollm. Sie engagiert sich gemeinsam mit ihren Eltern Silvia und Jens Stephan in der Brauchtumsgruppe Krabat. In wenigen Tagen beginnen für sie die Proben für die Krabatfestspiele. Mit dabei auch die Eltern und ihre drei Geschwister Anna-Lena, Hanna-Elisa und Liese-Lotte. „Die Liebe zum sorbischen Brauchtum wird von der ganzen Familie lebendig gehalten“, sagt sie mit Stolz und einem freudigen Lächeln.

Trachtengruppe Seidewinkel:

Die Trachtengruppe Seidewinkel ist mit sechs Paaren zum Ball gekommen. Sie verbindet eine langjährige Freundschaft mit der Zeißiger Tanzgruppe. Am ersten Wochenende sind die Seidewinkler Gastgeber beim traditionellen "Essen am Feldrain".

Gastgeber zeigen "Gablonzer Perlen":

Mit der von Helga Hansch choreographierten Polka "Gablonzer Perlen" zeigten die Gastgeber ihre neueste Kreation aus dem umfangreichen Reportoire.

Männergesangsverein Přezpólni:

Für eine besondere Überraschung sorgte zu später Stunde der Männergesangsverein Přezpólni aus Crostwitz und Umgebung. Die Männer waren von einem Museumsfest in Dissen kommend auf dem Heimweg und brachten die Stimmung im Saal innerhalb weniger Minuten zum Kochen. Ein insgesamt gelungener Abend mit ausdrücklichem Lob der Gruppen an die Zeißiger Organisatoren.

 

Frühlingsfest in Zeißig am 23. April

Zum Frühlingsfest im Zeißighof zeigte sich die Sorbische Volkstanzgruppe nach längerer Pause wieder dem heimischen Publikum. Sieben Tanzpaare gestalteten den kulturellen Höhepunkt am Nachmittag. Moderiert von Multitalent Martin Herrmann standen traditionelle und speziell choreographierte sorbische Volkstänze im Mittelpunkt der Darbietungen. 

Als Sahnehäubchen gab es noch eine Premiere: 

Erstmals zeigten die Zeißiger die von Helga Hansch neu choreographierte und von den Tänzerinnen und Tänzern seit einigen Monaten eingeübte Polka „Gablonzer Perlen“. 

 

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Ostermarkt in Hoyerswerda am 5. März

Mit acht Tanzpaaren und weiteren Mitwirkenden zur Darstellung sorbischer Osterbräuche präsentierte Chefin Gabi Linack ihre Zeißiger Tanzgruppe beim 22. Ostermarkt am 5. März im Forumsaal der Lausitzhalle Hoyerswerda. 

Mit kurzweiligen Geschichten über die sorbischen Osterbräuche, von Kindern und Mitgliedern der Tanzgruppe am Beispiel des Osterwasserholens und der Übergabe der Patengeschenke dargestellt, unterhielt Gabi Linack die zahlreichen Gäste in deutscher und sorbischer Sprache. Dazu gehörte auch die Vorstellung der Tracht einer Ostersängerin. Im Detail ging sie auf die Besonderheiten der Karwoche, der Woche vor dem Osterfest ein, die auch das Ende der 40tägigen christlichen Fastenzeit bedeutet. Zu den Regeln, die von den Sorben in der Karwoche strikt einzuhalten waren und in vielen Dörfern auch heute noch Gültigkeit haben, gehört, dass in dieser Zeit keine große Wäsche gewaschen und kein Dung auf die Felder gefahren wird. Der erste Tanzabend mit Blasmusik fand dann traditionell am zweiten Osterfeiertag statt. Hier wurde sicher auch der Rixdorfer getanzt,  den vermutlich die Mädchen mitbrachten, die bis nach Berlin als Dienstmädchen "in Stellung" waren. Noch heute gehört dieser Tanz zu den beliebtesten Tänzen im Repertoire der Tanzgruppe.

 

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