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Unser Verein ist Mitglied der Domowina

 

Seit 2013 sind wir Mitglied im Mitteldeutschen Heimat- und Trachtenverband

Höhepunkte zurückliegender Auftritte 2013:


5 Tage bei Freunden im Burgenland in Österreich

Schon beim ersten Treffen vor sechs Jahren sprang der Funke zwischen den Tänzerinnen und Tänzern aus Großhöflein (Österreich) und aus Zeißig über, und es entwickelte sich eine freundschaftliche Verbindung. Und so war es für die Zeißiger eine Selbstverständlichkeit, die Einladung zum Erntedankfest Anfang September 2013 in Großhöflein anzunehmen. 

Presseecho:

Martin Kasper schrieb am 14. September in der Lausitzer Rundschau:

Sorbischer Tanz im Burgenland

Die Zeißiger Sorbische Volkstanzgruppe kehrte mit vielen Eindrücken und schönen Erlebnissen vom Erntedankfest aus Großhöflein im Österreichischen Burgenland zurück. Sie waren Gast der dortigen Volkstanzgruppe. 

Gabi Linack, Leiterin der Zeißiger Tanzgruppe, überreichte dem Bürgermeister Wolfgang Rauter ein Seenlandbuch. Er wollte noch am Abend viel zu diesem Stückchen Lausitzer Land bzw. Wasser wissen. Im Burgenland, wo fast jeder einen Weinkeller hat, kann man sich kaum vorstellen, dass Dörfer weggebaggert werden und nach der Kohle solche großen Seen entstehen. Natürlich wurde nicht nur getanzt und gesungen oder bester Wein verkostet. Die Gastgeber zeigten den Zeißigern die alte Römerstadt im ungarischen Sopron und die Walzerstadt Wien mit dem Stephansdom und dem Prater. Der Höhepunkt war neben den interessanten Gesprächen und dem gemütlichen Beisammensein mit den Gastgebern das Erntedankfest . Jährlich treffen sich die Bewohner am anderen Ende des Dorfes am Vormittag des Festes und tragen gemeinsam mit dem Pfarrer Dr. Fabian Ndubueze Mmagu die zuvor von ihm gesegneten Früchte nach der Dorfkapelle hinter dem Kreuz und der Erntekrone in die Kirche. Die Zeißiger Tänzerinnen in ihren bunten sorbischen Trachten waren mittendrin. Nach der Messe wurden die gesegneten Früchte gemeinsam aufgegessen. Auch am Nachmittag marschierten die Zeißiger im Festumzug mit


Carla Mattern schrieb am 14. September in der Sächsischen Zeitung

Gemeinsam mit den Gastgebern gestalten die Sorben das Erntedankfest in Großhöflein. Die Österreicher kennen die Zeißiger schon seit sechs Jahren.

Zwei gute Anlässe gab es für die Mitglieder der Sorbischen Volkstanzgruppe Zeißig, sich auf den Weg ins österreichische Burgenland zu begeben. Die befreundete Volkstanzgruppe aus dem Weindorf Großhöflein feierte das 15-jährige Jubiläum ihrer Kindertanzgruppe und verband das gleich noch mit einem zünftigen Erntedankfest. So machten sich die Zeißiger nicht nur mit Tracht auf den Weg, sie packten auch allerhand Utensilien ein, um einen Erntewagen zu dekorieren.

Die Männer und Frauen aus Zeißig hatten aber vor allem auch einen guten Grund, sich auf die mehr als zehnstündige Fahrt zu begeben. Schon vor sechs Jahren lernten sich die Volkstänzer aus der Lausitz und die aus der Nähe von Wien kennen. Seitdem sind die Kontakte nicht mehr abgebrochen, ganz im Gegenteil. Nach dem ersten Besuch im Burgenland kamen die Österreicher 2009 nach Zeißig. Hier tanzten sie sich in die Herzen der Einwohner und der Besucher des Dorffestes. Zwischendurch gab es private Besuche, Telefonate, E-Mail-Austausch. Auch so manche Kiste Wein ging auf die Reise nach Zeißig.

Wie eine große Familie

Beim dritten Treffen ging es zu wie in einer großen Familie. Viele Zeißiger übernachteten wieder bei ihren Gastgebern von 2007. Das Wiedersehen und viele miteinander verbrachte Stunden, später auch der Abschied, waren herzlich und rührend. Von dieser Stimmung wurde selbst der Großhöfleiner Bürgermeister eingefangen. Er sagte zu den Großhöfleinern und Zeißigern, dass er stolz auf diese gute Partnerschaft zwischen den Tanzgruppen ist.

Die Gastgeber sorgten nicht nur für gute Unterkünfte in ihren Häusern und Familien. Sie zeigten den Sachsen auch wieder ihre schöne Heimat. So waren die Zeißiger in der ungarischen Stadt Sopron unterwegs, die nur wenige Kilometer von der Grenze entfernt liegt und früher einmal die Hauptstadt des Burgenlandes war. Sie sahen sich auch in St. Margarethen um. Das ist der Ort, an dem 1989 viele Ostdeutsche die ungarische Grenze überquerten. Dort gibt es einen Gedenkpark mit vielen Infotafeln. Hannes Neuwirth von der Volkstanzgruppe Großhöflein berichtete aus eigenem Erleben. Er war damals Fahrdienstleiter bei der Bahn und kochte den Flüchtlingen Kaffee und bot ihnen Getränke an. Ausflüge an den Neusiedler See, in den Weinort Rust, nach Wien und zu einem Weinbauern gab es auch. Höhepunkt war aber der Sonntag. Nach einem Gottesdienst wurde Erntedank und das Jubiläum der Kindergruppe gefeiert. Mittendrin die Zeißiger mit ihrem geschmückten Erntewagen, ihren Tänzen und Trachten. Dass es ein Wiedersehen gibt, steht außer Frage.


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