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Unser Verein ist Mitglied der Domowina

 

Seit 2013 sind wir Mitglied im Mitteldeutschen Heimat- und Trachtenverband

Herzlich willkommen  -  Wutrobnje Was witamy!                


Unser erster öffentlicher Auftritt 2018

Krabatfest in Bautzen am 15. April 2018 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unter dem Motto „Ein Blumenstrauß sorbischer Tänze“ beteiligte sich die Sorbische Volkstanzgruppe aus Zeißig mit einem rund 30-minütigen Auftritt am umfangreichen Bühnenprogramm des Krabatfestes, das in diesem Jahr auf der Ortenburg in Bautzen ausgerichtet wurde. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neben den traditionellen sorbischen Volkstänzen gehören zahlreiche selbst choreographierte Tänze zu den markantesten Darbietungen des Ensembles.  

Fast jedes Jahr gelingt es der langjährigen Choreographin Helga Hansch, im Rahmen der 14-tägigen Proben einen neuen Tanz einzuüben. „Ohne Helga würde es nicht funktionieren“, erläutert Gabriela Linack, Chefin der Zeißiger Tanzgruppe, im Gespräch mit Moderatorin BognaKoreng.„Sie organisiert den Ablauf und schreibt die sogenannten Muttizettel, auf denen steht, wer wann seinen Auftritt hat.“ 

So erfahren die Zuschauer auch, dass die Tanzgruppe im vergangenen Jahr ihr 20-jähriges Bestehen feierte und alle am Auftritt Beteiligten von Anfang an dabei sind.

Besonders freuten sich die vielen Zuschauer auf den Höhepunkt des Auftritts, auf die Aufführung des Tanzspiels „Die Mittagsfrau“. 

Zu den Hintergründen der Handlung sagt Gabriela Linack: „Ausgangspunkt war die sorbische Sage von der Mittagsfrau (připołdnica)“. Ein junges Mädchen wird während der Mittagszeit bei der Feldarbeit von der Mittagfrau ertappt. Um ihr Leben zu retten, muss sie eine Stunde über den Flachsanbau reden. Nachdem ihr dies gelungen ist und die Uhr vom Kirchturm ein Uhr schlug, verschwand die Mittagsfrau für immer.

Tanzen verbindet

Hoyerswerda feiert - und wir sind dabei

Die Stadt Hoyerswerda feiert in diesem Jahr die Ersterwähnung vor 750 Jahren. Eine Zeit, die durch die Aufsiedlung der Lausitz geprägt war, mit Neugründungen und Erweiterungen von Ortschaften durch überwiegend deutsche Siedler.

Das friedliche Zusammenleben deutscher und sorbischer Bewohner dauert bis heute an, auch wenn die Zahl der Sorben, insbesondere in Hoyerswerda, deutlich kleiner geworden ist.

Pflege der sorbischen Kultur

Die Sorbische Volkstanzgruppe Zeißig e.V. möchte mit ihren Darbietungen Einblicke in die vielfältige Kultur der Sorben geben. Neben der Pflege traditioneller sorbischer Volkstänze werden in den selbst choreographierten Tanzspielen sorbische Bräuche und Sitten künstlerisch verarbeitet und hautnah präsentiert. In den begleitenden Moderationen erfahren die Zuschauer Wissenswertes über die sorbische Sprache und die vielfältigen sorbischen Trachten.

Unsere Aktivitäten 

Bestandteil des Veranstaltungsplanes 750 Jahre Hoyerswerda sind:

26.05.2018: Trachtenball in Zeißig

Unter dem Motto "Tanzen verbindet" veranstalten wir den 7. Trachtenball im Saal der Gaststätte "Grüner Kranz" in Zeißig.

03.06.2018: Altstadtzauber Hoyerswerda

Gemeinsam mit Tanz-, Kultur- und Trachtengruppen aus der Ober- und Niederlausitz präsentieren wir die lebendige sorbische Kultur

Weitere Termine 2018 hier:

Rückblick auf Auftritte 2017:

20 Jahre Sorbische Volkstanzgruppe Zeißig e.V.

Am 28. Oktober feierte die Sorbische Volkstanzgruppe Zeißig e.V. ihr 20-jähriges Bestehen im Saal der Gaststätte „Grüner Kranz“. Zu den insgesamt rund 150 geladenen Gästen gehörten langjährige Fans und Wegbegleiter, Vertreter der Stadt Hoyerswerda, der Domowina und der örtlichen Vereine. Für ein farbenprächtiges Bild sorgten insbesondere die befreundeten Tanz- und Trachtenvereine in ihren Trachten der Sorben um Hoyerswerda und Cottbus sowie die Vertreter des Mitteldeutschen Heimat- und Trachtenverbandes. 

Nach einer kurzen tänzerischen Eröffnung durch die Gastgeber dankt die Vereinschefin Gabriela Linack den vielen Förderern und Unterstützern und blickt in ihrer Festansprache auf den Beginn vor 20 Jahren zurück. 

Für den historischen Festumzug aus Anlass der 750-Jahrfeier von Zeißig entstand die Idee, eine Tanzgruppe zu gründen, um die Tänze, die bereits unsere Großeltern tanzten, vorzuführen. Die Umsetzung dieser Idee übernahm Edith Zink. 

Ihr gelang es, den ehemaligen Zeißiger Johannes Kasper als Tanzlehrer zu gewinnen und insgesamt 16 Tanzpaare aus Zeißig zu mobilisieren. Unter ihnen Adelheid und Martin Herrmann. Sie erinnern sich noch gut an diese Zeit und sagen: „Am meisten beeindruckt uns der Zusammenhalt in der Gemeinschaft“.

Die Lust am Tanzen war geweckt und so ging es nach der 750-Jahrfeier weiter. Helga Hansch übernahm die künstlerische Leitung und choreographierte die traditionellen Tänze neu. Es folgten zwei Tanzspiele (Die Spinte und Die Ernte) bei denen bäuerliche Tätigkeiten und sorbisches Brauchtum tänzerisch verarbeitet wurden.

In besonderer Erinnerung bleiben die internationalen Auftritte wie zum Beispiel in Österreich, beim Wendish-Fest bei sorbischen Auswanderern in Texas(USA) oder beim Internationalen Folk Sports Festival in Shanghai(China). „Eine überaus beeindruckende und abenteuerliche Reise“, nennt Gabriela Linack diese Reise nach China. 

Jörg Dombrowski von der Folkloretanzgruppe Berlin-Köpenick kennt die Zeißiger schon einige Jahre und von einem gemeinsamen Workshop. „Ich bin beeindruckt von den sauberen Tanzschritten und den Übergängen“, sagt er. 

Uwe Schuster von der Sorbischen Trachtengruppe Seidewinkel erinnert sich gern an die Zeißiger Trachtenbälle und ergänzt: „Hier hatten wir Gelegenheit, die persönlichen Kontakte zu pflegen“. Siegfried Kruscha hatte extra ein Gedicht verfasst und trug es leidenschaftlich vor.

Brigitte Schramm, langjährige Begleiterin und Fan der Tanzgruppe überbringt persönliche Glückwünsche und überreicht ein Ölgemälde, das ihr Ehemann Benno angefertigt hat. Sie formuliert: „Drei Dinge machen einen Meister: Wissen, Wollen, Können“, und hofft, dass die Zeißiger Tanzgruppe noch viele Jahre besteht.

Charles Koppehele überbringt die Glückwünsche des Mitteldeutschen Heimat- und Trachtenverbandes, dem die Zeißiger Tanzgruppe seit 2013 angehört. Stolz erklärt er die Fläminger Tracht, die von seinen Begleiterinnen und auch von ihm persönlich getragen wird und die 2017 vom Deutschen Trachtenverband das Prädikat „Tracht des Jahres“ erhielt.

Jana Krüger und weitere Vereinsmitglieder überbringen die Glückwünsche vom Deutsch-Sorbischen Ensemble Cottbus e.V. Stolz tragen sie die Tracht der Sorben um Cottbus, die oft als Spreewaldtracht bezeichnet wird, obwohl der Spreewald nur einen kleinen Teil dieses Trachtengebietes beinhaltet.

Ursel Lehmann überbringt die Glückwünsche des Heimat- und Trachtenvereins Burg. Gern erinnert sie sich an die Trachtenbälle in Zeißig, an denen ihr Verein bereits zwei Mal teilnahm.

Weitere Schnappschüsse hier!

Besuch bei Freunden in Österreich

Vom Tourismusverband Kitzbühler Alpen- Brixtal wurde die sorbische Volkstanzgruppe Zeißig nach 2015 ein zweites Mal zum Internationalen Trachten & Plattlertreffen in Kirchberg / Tirol eingeladen.

 

Unsere Anreise erfolgte am Herrentag, dem 25. Mai 2017, bei strahlendem Sonnenschein und guter Stimmung. Gegen 17.00 Uhr erreichten wir unser Hotel „Bechlwirt“ im Zentrum von Kirchberg. Nachdem wir unsere gemütlichen Zimmer bezogen hatten, trafen wir uns zu einer Besichtigungstour durch den Ort und ließen den Abend bei angenehm mildem Wetter vor einem der vielen Gasthäuser bei Live-Musik ausklingen. Schnell kamen wir mit anderen teilnehmenden Gruppen in Kontakt und ließen uns von ihrer guten Stimmung anstecken. 

Am Freitag nach dem Frühstück traf sich unsere Gruppe zu einer kleinen Wanderung in der Kundler Klamm entlang über die Alpen nach Wildschönau. Von dort ging es mit einer gemütlichen Bimmelbahn an herrlich blühenden Almwiesen vorbei in die Klamm. Bei herrlichem Sonnenschein wanderten wir in der Klamm neben der gemächlich dahinfließenden Wildschöner Ache zur Jausenstation Schrofen. Dort rasteten wir und nahmen unser Mittagsmahl ein, bevor wir wieder unseren Rückweg antraten und anschließend nach Kirchberg zurück fuhren.

Mit unseren sorbischen Tänzen und der erläuternden Moderation konnten wir dem Publikum am Samstag die sorbische Kultur und unsere Traditionen näher bringen. Unsere Gruppe zeigte zwei Auftritte und konnte in der Zwischenzeit die Darbietungen der anderen Volkstanzgruppen genießen. 

Neben der gastgebenden Volkstanzgruppe Kirchberg und ihrer Kindertanzgruppe zeigten die Gäste aus dem Nachbarort, aus Niederbayern und der Schweiz ihr Können. 

 

Neben den Volkstänzen wurde kräftig „geschuhplattlert“. Die Schweizer Gruppe aus Kerns faszinierte mit ihrem Spiel der riesigen Kuhglocken. Die niederbayrische Gruppe aus Gersdorf und die Fischbachauer„Goaßlschnalzer“ gaben zwischendurch immer wieder beeindruckende Einlagen mit ihren Peitschen zum Besten. Beeindruckend für uns war, mit welcher Begeisterung und welchem Stolz die Kinder ihre Tänze zeigten. Die Volkstanzgruppe Kirchberg leidet nicht unter Nachwuchsproblemen, mussten wir neidvoll feststellen.

Nach erlebnisreichen Tagen voller schöner Eindrücke und interessanten Gesprächen verabschiedeten wir uns von unseren freundlichen Gastgebern und traten am Sonntag früh bei immer noch herrschenden Kaiserwetter die Heimreise an.

Traditionelle sorbische Volkskunst trifft moderne Landwirtschaft 

Auf Einladung des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft durfte die Sorbische Volkstanzgruppe Zeißig am 28. Januar am sächsischen Bühnenprogramm der Internationalen Grünen Woche in Berlin mitwirken.„Die Freude war groß, denn einige Mitglieder fahren ohnehin oft zur Grünen Woche“, erklärt Gabriela Linack.

In der ersten Januarwoche begannen die Proben. Trotz des umfangreichen Repertoires, über das die Tanzgruppe inzwischen verfügt, muss jeder Tanz auf die konkreten Bedingungen und die zur Verfügung stehenden Tänzerinnen und Tänzer abgestimmt werden. Besonders die zu erwartende kleine Bühne erforderte eine sorgfältige Planung.

Nach der Generalprobe am Freitagabend stand insbesondere für die Tänzerinnen eine kurze Nacht bevor. Bereits um 5.30 trafen sie sich im Gemeinschaftssaal, um sich beim Ankleiden zu unterstützen, so beim Anlegen des Schultertuches, das mit vielen Stecknadeln drapiert wird.

Mit zehn Tanzpaaren, vier Begleitpersonen und weiteren Fans ging es am vergangenen Sonnabend pünktlich um 6.30 Uhr mit dem Reisebus nach Berlin, schließlich wollten alle auch einen Teil der umfangreichen Ausstellung moderner Landwirtschaft am Funkturm genießen. 

Doch zunächst standen die zwei Auftritte auf dem Programm. Dank der professionellen Vorbereitung durch den Veranstalter konnten die Zeißiger einen super Auftritt hinlegen. Viele Besucher nahmen sich die Zeit, den Auftritt zu verfolgen, schließlich sieht man die sorbische Tracht nicht so oft in Berlin. Die Zuschauer reagierten mit gezückten Smartphones und begeistertem Applaus. Besonders mit dem schwungvollen Rixdorfer und der abschließenden Annemarie-Polka hinterließen die Zeißiger einen bleibenden Eindruck. Moderatorin Irina Simon wollte unbedingt ein Erinnerungsfoto mit der Gruppe. 

Während der kurzen Tanzpausen gab es für die Chefin Gabriela Linack Gelegenheit, den Gästen Wissenswertes über die sorbischen Trachten des Hoyerswerdaer Trachtengebietes und die Bedeutung einige Trachtenteile zu vermitteln.

Unter den mitfahrenden Fans auch die Trachtenkenner Heidemarie List aus Schwarzkollm und Günter Hoffmann aus Klein Neida. „Selbst nach 20 Jahren sind wir für Hinweise zum exakten Anlegen der Tanztracht dankbar“, freute sich Gabriela Linack über die fachkundige Unterstützung beim Auftritt am Funkturm.

Nach den Auftritten blieb auch noch Zeit für einen kurzen Bummel durch die Messehallen. Ein insgesamt erfolgreicher Start ins 20-jährige Jubiläum der Tanzgruppe.

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